Übertritt zur Schule

Übertritt zur Schule

So wie die positive Eingliederung in den Waldkindergarten einen wichtigen Entwicklungsweg des Kindes markiert, so ist auch die Art des Übergangs in die Schule von herausragender Bedeutung für den weiteren Entwicklungsverlauf. Bestmöglich wird jedes Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Dies geschieht ganzheitlich, kindgemäß und bietet den Kindern das Grundgerüst für einen erfolgreichen Schulstart.
Die Schulfähigkeit ist abhängig von der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, die anhand der Beobachtung der emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Entwicklung beurteilt wird. Die ganzheitliche Förderung beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten und führt bei Kindern mit einer „regulären“ Entwicklung dazu, dass sie im Alter von 6 Jahren die Fähigkeit besitzen, die sie brauchen um ein Schulkind zu werden.

  • Genaue Beobachtung des einzelnen Kindes durch die Erzieher
  • Intensive, begleitende Gespräche zwischen Eltern und Erzieher – auch über Stärken und Schwächen – mit dem Ziel der bestmöglichen, altersgerechten und individuellen Förderung
  • Zusammenarbeit mit Fachstellen (z. B. Logopädie, Frühförderung)
  • Projektangebote für Vorschulkinder (wöchentliche Treffen machen die Kinder stolz ein Vorschulkind zu sein und etwas Besonderes tun zu dürfen)
  • Rituale zum Übergang und Abschied (Schultütenbasteln, Abschiedsfest, Übernachtung)
  • Enge Kooperation mit den aufnehmenden Schulen

Gemeinsam mit den anderen Freyunger Kindergärten und der Grundschule wird ein Kooperationskalender erstellt. Vorschulkinder werden zu Grundschulfesten eingeladen, es finden gegenseitige Besuche und Ausflüge statt, die Vorschüler lernen schon Lehrerinnen kennen und dürfen einen Schnupperunterricht besuchen. Ziel ist es, den Eltern und den Kindern die Schule näher zu bringen und so einen bestmöglichen Schulstart zu gewährleisten. Selbstverständlich ist es aber den Erziehungsberechtigten freigestellt, welche Schule ihre Kinder später besuchen.